Kunsttherapie

Die Kunsttherapie ist vom Tun und kreativen Gestalten geprägt und wird mit Gesprächen begleitet.

Wenn einfühlsame Freunde miteinander umgehen, sich einander Erlebnisse erzählen, hören sie einander zu, „schwingen mit“ und gehen mit Gefühlen oder Gedanken in Resonanz. 

Wir kennen es von verschiedenen  Momenten im Leben, dass das Miteinander mit einer Person und ihr Erzählen unsere Stimmung, unsere Ideen prägen. Nicht selten hat es Einfluss auf unsere Körperhaltung. All das machen wir uns in der Kunsttherapie zunutze und beziehen diese vielfältigen Ausdrucksformen mit ein. 

Die Gesprächsführung in der Kunsttherapie hat für mein Empfinden etwas ganz Natürliches. Genauso natürlich, wie uns Menschen der kreative Ausdruck ist. Das reicht von Kritzeleien bei Langeweile in der Schule, über das Malen von Herzchen bei Verliebtheit oder das Zerschneiden von Fotos nach einer Trennung. Kreativität gehört immer schon zu uns Menschen. Erwachsenen tut sie ebenso gut wie Kindern.

Als Yogalehrerin sehe ich Verbindungen zwischen Kunsttherapie und Meditationsformen. Ich wende die Aufmerksamkeit nach innen und merke, was in mir vorgeht und was mich tief beschäftigt. Das Innenleben zeigt sich entweder in inneren Bildern oder auf Papier. 

In der Meditation wie bei der Kunsttherapie finden wir die Lösungen (mit etwas Unterstützung) in uns selbst.

Neben den Ausdrucksformen, die sich von selbst zeigen – wie ein Seufzen, verschränkte Arme oder ein Leuchten in den Augen- bietet die Kunsttherapie viele weitere Möglichkeiten des Ausdrucks an.

Die kreativen Methoden sind nicht nur das Malen mit Stiften und Farben auf Papier. Wir wählen zwischen dem Formen von Ton, dem Schneiden, reißen und zusammenkleben von Zeitungen und Papieren, dem Formulieren von treffenden Worten und Weiterem. Der Atem und Bewegungen des Körpers sind wichtige Wegweiser und werden mit einbezogen. 

Beim Malen und Gestalten spielt das Wahrnehmen und Spüren eine wichtige Rolle. Das Experimentieren – Dürfen ist wichtiger als ein mögliches hübsches Endergebnis. Die Kunsttherapie ist eine Einladung, spielerisch an ein Thema heranzugehen und sich überraschen zulassen, welche Lösungen sich zeigen. 

Ziel ist nicht ein Werk zu schaffen, dass andere beeindruckt. Ein hübsches Landschaftsgemälde ist zwar nicht ausgeschlossen, wenn es eine innere Seelenlandschaft widerspiegelt. Aber wichtig ist nicht, welches Endergebnis produziert wird, sondern in einen inneren Prozess der Bewusstwerden und des Umgestaltens zu kommen. Veränderungen, die auf dem Papier vorgenommen werden, können im Inneren nachempfunden werden. 

Kunsttherapie ist ganzheitlich und umfasst alle Lebenserfahrungswelten. Je nach Person und Situation können wir auf Emotionen schauen oder auf den Geist, den Körper und die Seele. 

Die Einzigartigkeit eines jeden wird gewürdigt. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass die persönliche Deutung und Bedeutung des Bildes Vorrang hat, vor dem Eindruck oder einer Interpretation durch mich als Coach. 

Die Zusammenarbeit basiert auf Achtsamkeit, Offenheit und Toleranz. 

Wer sich für die Kunsttherapie entscheidet, spürt meist, dass es Zeit ist für eine Veränderung. 

In der Kunsttherapie darf zum Ausdruck kommen, was vielleicht lange zurückgehalten wurde. Kreativität, die wir alle in uns tragen, bringt Dinge in den Fluss. So entsteht neuer Raum und wir spüren mehr Lebendigkeit. Mit der Kreativität an unserer Seite schaffen wir leicht einen positiven Verwandlungsprozess.

Kunsttherapie

Mehr Infos zur leiborientierten Kunsttherapie, der Form der Kunsttherapie, die ich anwende unter:

www.aklev.de

 

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